theaterring wolfsburg
Partner und Förderer des Theaters seit 1965
Informationen: Aktuelles, Ankündigungen und Termine
theaterring wolfsburg Partner und Förderer des Scharoun Theaters seit 1965 theaterring wolfsburg      Bildung, Kunst und Kultur
17.000,- Euro-Spende für das Scharoun Theater Erneut konnte der Theaterring eine namhafte Spende übergeben. Er entspricht damit seiner Bestimmung, der Förderung von Bildung, Kunst und Kultur. In diesem Fall durch die Bereitstellung von finanziellen Mitteln für das Scharoun Theater, das den Mitgliedern des Theaterrings besonders am Herzen liegt. Spender und Empfänger trafen sich am 13. Mai 2019 im Klavierhaus Pahlmann in Almke, um ein neues Klavier auszusuchen. Der Betrag wird darüber hinaus für die Überarbeitung eines alten Instruments verwendet. Hier geht es zu den Zeitungsartikeln Jahresmitgliederversammlung 2019 Die Mitgliederversammlung des Theaterrings wurde am 04. September in der Cafeteria des Scharoun Theaters abgehalten. Nach dem Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr und dem Ausblick auf zukünftige Aktivitäten standen der Rechenschaftsbericht und die Entlastung von Vorstand und Beirat an. Ein Hauptpunkt der Tagesordnung war die Beitragserhöhung zum 01.07.2020. Eine Zusammenfassung finden Sie hier Von links: Christian Mädler (Theaterdramaturg), Dorothea Frenzel (1. Vorsitzende), Wolf-Rüdiger Schmieding (2. Vorsitzender), Judith Jungk (Theaterpädagogin), Lothar Schmidt (Vorstand Finanz) Foto: Christian Mädler Neujahrsempfang 2020 Der Theaterring lädt wieder Mitglieder und Gäste zum Neujahrsempfang ein. Am Samstag, den 18. Januar 2020 um 19:30 Uhr findet er zum 12. Mal auf der Hinterbühne des Scharoun Theaters statt. Das Programm mit dem Titel „Ein Musikstudium an einem Abend“ wird vom Fagottisten-Quartett FAGOTTO TOTALE unter der Moderation von Georg Renz, dem ehemaligen Mitglied des Staatsorchesters Braunschweig, gestaltet. Geboten wird musikalisches Kabarett, eine einmalige Mischung aus Text und Musik. FAGOTTO TOTALE kennt keine Gnade, spielt Musik aus jeder Epoche, kein musikalischer Stil kann sich ihm in den Weg stellen, kein Instrument wird verschont, rigoros geklaut, adaptiert, arrangiert. Es wird sich hintergründig mit der Musik und den Ausführenden heiter bis bissig auseinandersetzt, sozusagen vor der eigenen Haustür gekehrt. So werden Effekte erzielt, die den Zuhörern die Tränen in die Augen treiben; also Kabarett vom Feinsten. Foto: Georg Renz Traditionsgemäß lädt der Theaterring in der Pause wieder zu einem Glas Sekt ein, mit dem noch einmal auf das neue Jahr angestoßen werden kann. Eintrittskarten zu 18,- Euro (15,- Euro für Mitglieder) können in der Theaterkasse Porschestraße 41 D oder unter 05361 2673-38 erworben werden. 2.000,- Euro-Spende für das Hallenbad Am 07. Dezember 2018 wurde dem Kulturzentrum Hallenbad vom Theaterring wieder eine Spende überreicht. Damit soll die Arbeit dieser besonderen Veranstaltungsstätte gewürdigt und gefördert werden. Von links: Praktikantin, A. Plate (Hallenbad) / D. Frenzel, W.-R. Schmieding (Theaterring) J. Jungk (Junges Theater) und C. Schmieding (Theaterring) Foto: Kulturzentrum Hallenbad Nach dem Jahresabschluss 2017/18 konnte der Theaterring erfreulicherweise den Spendenbetrag aus dem Vorjahr für das Hallenbad verdoppeln. Der stellvertretende Geschäftsführer, Andreas Plate, zeigte sich hocherfreut über die Zuwendung. Drei in die Jahre gekommene Scheinwerfer konnten nun durch Stufenlinsen-Scheinwerfer der neuesten Generation ersetzt werden. Das Hallenbad ist die Spielstätte des Jungen Theaters, das bei seinen Aufführungen in erster Linie von der neuen Anschaffung provitieren wird. Die Arbeit des Jugend- theaters ist dem Theaterring besonders wichtig, weil dort die zukünftigen Theater- besucher herangebildet werden. Literarisches & Lukullisches Die Lesung von Intendant Rainer Steinkamp war wieder ein großer Erfolg. Im Foyer des Scharoun Theaters trug er den Zuhörern am 20. März 2019 aus dem Buch „Raumpatrouille“ von Matthias Brandt einige Kapitel vor. Und wieder einmal wurden die Erwartungen durch die exzellente Vortragsweise erfüllt. Der jüngste Sohn von Ex-Bundeskanzler Willy Brandt und dessen Gattin Rut versteht es mit den Erzählungen aus seiner Kindheit im Kanzler-Bungalow so anschaulich zu berichten, dass sich viele Anwesende durch die geschilderten Details an die eigene Zeit in den sechziger und siebziger Jahren erinnert fühlten. Dabei ging es beispielsweise um die damals gängige Musik von James Last ebenso wie um die Marke des Kassettenrecorders, mit dem sie abgespielt wurde, auch um kindliche Phantasien und den Umgang mit Haustieren. Nachdenklich stimmt die Schilderung der Besuche beim zweiten Staatsoberhaupt der Bundesrepublik, Heinrich Lübke, der, wie die Öffentlichkeit erst später erfuhr, unter der Alzheimer Krankheit litt und mit Matthias Brandt Kakao trank. Und wenn davon die Rede ist, wie zur „Klimaverbesserung“ eine Radtour seines offensichtlich unsportlichen Vaters mit dem parteiinternen Kontrahenten Herbert Wehner eingefädelt wurde, ahnt man, dass es zum Fiasko kommen muss. Seinem Buch stellt Matthias Brandt voran: "Alles, was ich erzähle, ist erfunden. Einiges davon habe ich erlebt. Manches von dem, was ich erlebt habe, hat stattge-funden". Ob wahr oder teil-weise erfunden, er versteht sich auf jeden Fall darauf, bildhaft und gut nachvoll-ziehbar über seine Erleb-nisse von früher zu berichten. Von rechts: Christa Schmieding, Rainer Steinkamp, Dorothea Frenzel, Wolf-Rüdiger Schmieding Den lukullischen Teil der Veranstaltung übernahm das Team der Cafeteria unter der Leitung von Anja und Andreas Riemann. Die italienischen Spezialitäten waren nicht nur schön angerichtet sondern auch sehr lecker. Fotos: Mathias Bothor / photoselection (1) und Theaterring Neujahrsempfang 2019 Der Theaterring Wolfsburg hatte Mitglieder und Gäste am 26. Januar zum 11. Neujahrsempfang auf die Hinterbühne des Scharoun Theaters geladen. Mit „Jazz und Soul im Scharoun Theater“ erwartete die Besucher ein Konzert der Géza Gál Jazz-Group. Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Dorothea Frenzel ließ es sich Inten- dant Rainer Steinkamp nicht nehmen, dem Auditorium einige Informationen zur Lage des Scharoun Theaters zu geben. Dabei ging er besonders auf die gute und wichtige Zusammenarbeit mit dem Theaterring ein. Danach erlebten die Besucher ein Konzert der Extraklasse. Absolut professionell wur - den die großen Klassiker der Pop-, Soul- und Jazzgeschichte interpretiert. Berühmte Titel wie Fly Me To The Moon, Autumn Leaves, All Of Me, The Girl From Ipanema, Sunny, Sittin´ On The Dock Of The Bay oder What A Wunderful World wurden mit der charmanten, lockeren und witzigen Moderation von Axel Uhde (Gesang, Blues Harp) zu Gehör gebracht. Die Bandmitglieder Géza Gál (Piano, Trompete und Keytar), Helge Preuß (Gitarre), André Neygenfind (Bass) und Michael Brüng (Drums) ergän - zten sich auf wunderbare Weise und rissen das Puplikum mit ihren Soli immer wieder zu Beifall hin. Der überregional bekannte Künstler Géza Gál sorgte auf diese Weise mit seinem speziell zusammengestellten Quintett für einen unvergesslichen Abend. Der Trompeter, Pianist und Dirigent der Bigband der Technischen Universität Braunschweig lehrt an der Musikschule Wolfsburg mit den Schwer-punkten Trompete, Tasteninstrumente und Orchesterleitung. Nach dem Abitur am Musikgymnasium Buda-pest studierte Géza Gál an der Franz- Liszt-Mu-sikhochschule Budapest Trompete und Klavier und schloss mit einem Dip - lom ab. Darüber hinaus absolvierte er ein Jazzstudium am Bela-Bartok-Jazzkonservat - orium in Budapest. Musikalische Aktivitäten führten den Künstler im Laufe seiner Kariere neben Deutschland nach Tschechien, Frankreich, Russland, Ungarn, Lettland und Polen. In der Konzertpause wurde allen Gästen ein Glas Sekt angeboten, mit dem noch einmal auf das Jahr 2019 angestoßen werden konnte. Nach zweieinhalb kurzweiligen Stunden endete das Konzert, an dem auch die Band aufgrund des überaus positiven Echos der Besucher ihre Freude hatte. Fotos: Wolfsburger Allgemeine Weitere Bilder im Pressespiegel
Thomas Pahlmann (vorn), Frank Deterding, Dorothea Frenzel, Dr. Christian Ehinger, Rainer Steinkamp, Elisabeth Schmidt-Madest und Lothar Schmidt (v. l.)                                Foto: WAZ, Roland Hermstein