theaterring wolfsburg
Partner und Förderer des Theaters seit 1965
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theaterring wolfsburg Partner und Förderer des Scharoun Theaters seit 1965 theaterring wolfsburg      Bildung, Kunst und Kultur
2.000,- Euro-Spende für das Hallenbad Am   07.   Dezember   2018   wurde   dem   Kulturzentrum   Hallenbad   vom   Theaterring   wieder eine   Spende   überreicht.   Damit   soll   die   Arbeit   dieser   besonderen   Veranstaltungsstätte gewürdigt und gefördert werden. Von links: Praktikantin, A. Plate (Hallenbad) / D. Frenzel, W.-R. Schmieding (Theaterring)      J. Jungk (Junges Theater) und C. Schmieding (Theaterring) Foto: Kulturzentrum Hallenbad Nach   dem   Jahresabschluss   2017/18   konnte   der   Theaterring   erfreulicherweise   den Spendenbetrag   aus   dem   Vorjahr   für   das   Hallenbad   verdoppeln.   Der   stellvertretende Geschäftsführer,   Andreas   Plate,   zeigte   sich   hocherfreut   über   die   Zuwendung.   Drei   in die   Jahre   gekommene   Scheinwerfer   konnten   nun   durch   Stufenlinsen-Scheinwerfer   der neuesten Generation ersetzt werden.          Das   Hallenbad   ist   die   Spielstätte   des   Jungen   Theaters,   das   bei   seinen Aufführungen in   erster   Linie   von   der   neuen   Anschaffung   provitieren   wird.   Die   Arbeit   des   Jugend- theaters   ist   dem   Theaterring   besonders   wichtig,   weil   dort   die   zukünftigen   Theater- besucher herangebildet werden. Literarisches & Lukullisches Die   Lesung   von   Intendant   Rainer   Steinkamp   war   wieder   ein   großer   Erfolg.   Im   Foyer des   Scharoun   Theaters   trug   er   den   Zuhörern   am   20.   März   2019   aus   dem   Buch „Raumpatrouille“   von   Matthias   Brandt       einige   Kapitel   vor.   Und   wieder   einmal   wurden die Erwartungen durch die exzellente Vortragsweise erfüllt. Der    jüngste    Sohn    von    Ex-Bundeskanzler    Willy    Brandt    und dessen   Gattin   Rut   versteht   es   mit   den   Erzählungen   aus   seiner Kindheit   im   Kanzler-Bungalow   so   anschaulich   zu   berichten,   dass sich   viele   Anwesende   durch   die   geschilderten   Details   an   die eigene    Zeit    in    den    sechziger    und    siebziger    Jahren    erinnert fühlten.   Dabei   ging   es   beispielsweise   um   die   damals   gängige Musik     von     James     Last     ebenso     wie     um     die     Marke     des Kassettenrecorders,    mit    dem    sie    abgespielt    wurde,    auch    um kindliche Phantasien und den Umgang mit Haustieren. Nachdenklich   stimmt   die   Schilderung   der   Besuche   beim   zweiten Staatsoberhaupt   der   Bundesrepublik,   Heinrich   Lübke,   der,   wie die     Öffentlichkeit     erst     später     erfuhr,     unter     der    Alzheimer Krankheit   litt   und   mit   Matthias   Brandt   Kakao   trank.   Und   wenn davon   die   Rede   ist,   wie   zur   „Klimaverbesserung“   eine   Radtour   seines   offensichtlich unsportlichen     Vaters     mit     dem     parteiinternen     Kontrahenten     Herbert     Wehner eingefädelt wurde, ahnt man, dass es zum Fiasko kommen muss. Seinem   Buch   stellt   Matthias Brandt   voran:   "Alles,   was   ich erzähle,   ist   erfunden.   Einiges davon      habe      ich      erlebt. Manches   von   dem,   was   ich erlebt     habe,     hat     stattge- funden".   Ob   wahr   oder   teil- weise    erfunden,    er    versteht sich    auf    jeden    Fall    darauf, bildhaft     und     gut     nachvoll- ziehbar     über     seine     Erleb- nisse        von        früher        zu berichten. Von rechts: Christa Schmieding, Rainer Steinkamp, Dorothea Frenzel, Wolf-Rüdiger Schmieding Den     lukullischen     Teil     der     Veranstaltung übernahm   das   Team   der   Cafeteria   unter   der Leitung   von Anja   und Andreas   Riemann.   Die italienischen   Spezialitäten   waren   nicht   nur schön angerichtet sondern auch sehr lecker. Fotos: Mathias Bothor / photoselection (1) und Theaterring Neujahrsempfang 2019 Der    Theaterring    Wolfsburg    hatte    Mitglieder    und    Gäste    am    26.    Januar    zum                                                          11. Neujahrsempfang auf die Hinterbühne des Scharoun Theaters geladen. Mit „Jazz und Soul im Scharoun Theater“ erwartete die Besucher ein Konzert der  Géza Gál Jazz-Group. Nach   der   Begrüßung   durch   die   1.   Vorsitzende   Dorothea   Frenzel   ließ   es   sich   Inten- dant   Rainer   Steinkamp   nicht   nehmen,   dem Auditorium   einige   Informationen   zur   Lage des   Scharoun   Theaters   zu   geben.   Dabei   ging   er   besonders   auf   die   gute   und   wichtige     Zusammenarbeit mit dem Theaterring ein. Danach   erlebten   die   Besucher   ein   Konzert   der   Extraklasse. Absolut   professionell   wur - den   die   großen   Klassiker   der   Pop-,   Soul-   und   Jazzgeschichte   interpretiert.   Berühmte Titel   wie   Fly   Me   To   The   Moon,   Autumn   Leaves,   All   Of   Me,   The   Girl   From   Ipanema, Sunny,   Sittin´   On   The   Dock   Of   The   Bay   oder   What A   Wunderful   World   wurden   mit   der charmanten,   lockeren   und   witzigen   Moderation   von   Axel   Uhde   (Gesang,   Blues   Harp) zu   Gehör   gebracht.   Die   Bandmitglieder   Géza   Gál   (Piano,   Trompete   und   Keytar), Helge   Preuß   (Gitarre),   André   Neygenfind   (Bass)   und   Michael   Brüng   (Drums)   ergän - zten    sich    auf    wunderbare    Weise    und rissen    das    Puplikum    mit    ihren    Soli immer wieder zu Beifall hin. Der     überregional     bekannte     Künstler Géza   Gál   sorgte   auf   diese   Weise   mit seinem     speziell     zusammengestellten Quintett      für      einen      unvergesslichen Abend. Der   Trompeter,   Pianist   und   Dirigent   der Bigband    der    Technischen    Universität Braunschweig   lehrt   an   der   Musikschule Wolfsburg     mit     den     Schwer-punkten Trompete,        Tasteninstrumente        und Orchesterleitung. Nach   dem   Abitur   am   Musikgymnasium   Buda-pest   studierte   Géza   Gál   an   der   Franz- Liszt-Mu-sikhochschule   Budapest   Trompete   und   Klavier   und   schloss   mit   einem   Dip - lom    ab.    Darüber    hinaus    absolvierte    er    ein Jazzstudium      am      Bela-Bartok-Jazzkonservat - orium     in     Budapest.     Musikalische    Aktivitäten führten    den    Künstler    im    Laufe    seiner    Kariere neben        Deutschland        nach        Tschechien, Frankreich,     Russland,     Ungarn,     Lettland     und Polen. In    der    Konzertpause    wurde    allen    Gästen    ein Glas   Sekt   angeboten,   mit   dem   noch   einmal   auf das Jahr 2019 angestoßen werden konnte. Nach   zweieinhalb   kurzweiligen   Stunden   endete das   Konzert,   an   dem   auch   die   Band   aufgrund des   überaus   positiven   Echos   der   Besucher   ihre Freude hatte. Fotos: Wolfsburger Allgemeine Weitere Bilder im Pressespiegel Jahresmitgliederversammlung 2018 Die    Mitgliederversammlung    fand    am    20. September   in   der   Cafeteria   des   Scharoun Theaters    statt.    Nach    den    Berichten    des Vorstands   und   seiner   Entlastung   wurde   die langjährige   2.   Vorsitzende   Christa   Birkhahn aus   dem   Vorstand   verabschiedet   und   für   ihr Engagement   geehrt.   Ein   wesentlicher   Punkt der   Tagesordnung   waren   die   Vorstands-   und Beiratswahlen. Eine  Zusammenfassung   finden Sie   hier S. a. Pressespiegel Foto:  Wolf-Rüdiger Schmieding